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Diese Erkrankungen machen am häufigsten berufsunfähig.

 

Die Ergebnisse einer Befragung von 10 Versicherungsgesellschaften, die ca. 60% des Marktes für Berufsunfähigkeitsversicherungen repräsentieren, zeigen, dass bei Frauen die Berufsunfähigkeit (BU) deutlich häufiger auf die Psyche und Krebserkrankungen zurückgeht. Bei den Männern sind hingegen Unfälle und Erkrankungen des Kreislaufsystems, aber auch Krankheiten des Muskel-Skelettsystems und des Bindegewebes deutlich häufiger ursächlich.

 

Die häufigsten BU-Ursachen.

Eine Berufsunfähigkeit wird laut der Regulierungspraxis-Analyse am häufigsten durch psychische Krankheiten und Verhaltensstörungen ausgelöst (über ein Viertel Anteil). An zweiter Stelle liegen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit einem knappen Viertel. Position drei belegen bösartige Neubildungen beziehungsweise Krebserkrankungen, die für fast jede fünfte Anerkennung des Leistungsfalls stehen. Dahinter folgen Krankheiten des Kreislauf- beziehungsweise des Nervensystems mit sieben beziehungsweise sechs Prozent. Unfälle stecken lediglich hinter jedem 20. BU-Fall. Sonstige Ursachen machen das verbleibende Achtel aus.

 

Deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Wie das Analysehaus aus Hannover weiter mitteilte, sind Männer mit im Schnitt 33,5 Jahren beim Abschluss einer BU-Police knapp ein Jahr älter als Frauen mit 32,7 Jahren. Als mögliche Ursachen werden ein stärker ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis der Damen sowie ein früherer Eintritt in das Berufsleben genannt.

 

Teilweise noch gravierender sind die Unterschiede bei den BU-Ursachen. So geht bei den Frauen klar mehr als ein Drittel der anerkannten Leistungsfälle auf Erkrankungen der Psyche zurück. Bei den Herren liegt der Anteil bei etwas mehr als einem Viertel. Was die bösartigen Neubildungen betrifft, so machen diese bei den Damen annähernd ein Viertel aus, bei den Männern aber nicht einmal ein Sechstel.

 

Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems und des Bindegewebes sind hingegen deutlich häufiger bei den Herren die BU-Ursache (ein knappes Viertel zu einem guten Sechstel). Unfälle sowie Erkrankungen des Kreislaufsystems führen bei den Männern sogar mehr als doppelt so häufig zu einer anerkannten Berufsunfähigkeit. Nach Einschätzung der Analysten könnte Letzteres daran liegen, dass körperliche Tätigkeiten unter den Herren weiter verbreitet seien und diese eine höhere Risikobereitschaft aufwiesen.

 

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