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Neue Azubis? Checken Sie jetzt Ihren Cyber-Schutz!

Junge Menschen, die zum Ausbildungsbeginn in den Betrieb kommen, sind in einer digitalen Welt aufgewachsen – und sollten sich eigentlich der dort lauernden Gefahren bewusst sein. Oder? Experten warnen: Azubis verfügen zwar grundsätzlich über eine hohe Affinität zu digitalen Themen, haben sich dabei aber an ihr privates Nutzerverhalten gewöhnt. Und das passt in den seltensten Fällen zu den Anforderungen an betriebliche Cyber-Sicherheit.

 

Cybercrime: Auszubildende sind beliebte Opfer

Gerade Auszubildende werden häufig gezielt von Cyber-Kriminellen angegangen, weil sie betriebliche Abläufe noch nicht kennen. Typische Angriffsflächen bieten zum Beispiel gefälschte, angeblich vom Chef stammende E-Mails oder vermeintliche Anrufe vom IT-Support.

Wichtig ist deshalb ein konsequentes und zielgenaues „IT-Onboarding“, das die neuen Kolleginnen und Kollegen mit der Firmen-IT und den Sicherheitsrichtlinien vertraut macht. Das hat auch versicherungstechnische Gründe. Denn viele Cyber-Policen leisten im Schadenfall nur, wenn Beschäftigte – also auch Azubis – zu IT-Sicherheitsthemen geschult wurden. Zu den wichtigsten Schulungsinhalten zählen beispielsweise:

  • Phishing-Mails erkennen
  • sichere Passwörter verwenden
  • Umgang mit Unternehmensdaten
  • Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz
  • Meldewege bei verdächtigen Vorfällen

Tipp: Alle Schulungsinhalte schriftlich dokumentieren

Wichtig: Für den Versicherer müssen die Schulungen im Zweifel auch nachweisbar sein. Folgendes sollte deshalb schriftlich dokumentiert werden:

  • Zeitpunkt der Schulung
  • Schulungsinhalte
  • Teilnahmenachweise
  • Übergabe von IT-Richtlinien
  • erteilte Berechtigungen

Vor allem beim letzten Punkt wird häufig der Fehler gemacht, vorsorglich zu viele Berechtigungen zu erteilen. Auszubildende sollten aber nur auf Daten und Systeme Zugriff haben, mit denen sie auch wirklich arbeiten.

Tipp: Checken Sie die Sicherheitsanforderungen in Ihrem Cyberversicherungsvertrag und prüfen Sie, wie diese im Job-Alltag mit Auszubildenden umgesetzt werden können.